Caspar Münderlein

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

1633 legt Caspar Münderlein das Amt eines Haffners nieder, nachdem ihm der Rat mitteilte, dass er nicht gleichzeitig Rechenmeister sein könne. 1650 zog er vorübergehend mit seiner Familie nach Leipzig. Der Rat versuchte den tüchtigen Rechenmeister wieder zurückzuholen, wozu seine in Nürnberg verbliebene Hinterlassenschaft beschlagnahmt wurde. Münderlein schickte dem Rat ein Entschuldigungsschreiben, woraufhin ihm eine Frist von einem halben Jahre bis zur Rückkehr eingeräumt wurde. Diese Frist wurde schließlich sogar auf ein Jahr verlängert. 1674 war Münderlein in einen Streit mit dem Ansbacher Markgrafen verwickelt, in dem es wohl um ein Stück Land ging. Heisinger erwähnt einen Michael Minderlein, der bei seinem Tod 189 Gulden Schulden hatte. Dabei könnte es sich um den Sohn von Caspar Münderlein handeln.

Literatur:



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