Briefwechsel Tobias Mayer
| Kurzinformation zum Brief |
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| Verfasser | Balck, Heinrich Eberhard (1705–1769)[1] | ||||
| Empfänger | Segner, Johann Andreas (1704–1777)[2] | ||||
| Ort | Hannover | ||||
| Datum | 5. März 1752 | ||||
| Signatur |
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| Transkription | Hans Gaab, Fürth |
| Voriger Brief an Segner | Nächster Brief von Segner |
P: M.
Hiedurch habe nachrichtlich zu vermelden unermangeln sollen:
| 1. | Daß der Meßing bereits fertig; und in Kurtzen anlangen werde. |
| 2. | Daß die von dem Maurmeister Heine[3] gebrochene Rauh=Steine dem Herrn HoffRath von Haller[4] recommendiret worden, beÿ welchen er sich zu melden, und zumal, wenn er etwas weniges im Preiße nachläßet, vermuthl. den Vorzug haben wird. |
| 3. | Ratione das Weges über den Heinberg ist jetzo kein Mittel zu treffen.[5] |
Hannover den 5.ten Mart: 1752.
Balck
an
den Herrn Professorem
Segner
[Bl. 88v; Anschrift]
à Monsieur
Monsieur Segner,
Professeur trés celebre
à Gottingen
| Voriger Brief an Segner | Nächster Brief von Segner |
Fußnoten
- ↑ Heinrich Eberhard
Balck[e] (06.04.1705–18.10.1769)
war geheimer Kanzleisekretär in Hannover.
- Lampe, Joachim: Aristokratie, Hofadel und Staatpatriziat in Kurhannover. Die Lebenskreise der höheren Beamten an den kurhannoverschen Zentral- und Hofbehörden 1714–1760. Band 2: Beamtenlisten und Ahnentafeln. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1762, S. 20, Eintrag 18 (Biographie), S. 86 (Ahnentafel).
- ↑ Johann Andreas
Segner (09.10.1704–05.10.1777) war seit 1735 Professor für
Mathematik und Naturlehre in Göttingen. Ab 1748 war er mit der Planung der Sternwarte
befasst, ab 1751 überwachte er die Bautätigkeiten.
1755 wechselte er nach Halle.
- Kleinert, Andreas: Johann Andreas (von) Segner (1704–1777). Reports on Didactics and History of Mathematics 19, 2002, S. 15–20.
- Rab, Irén: Die Rolle von Johann Andreas Segner (1704–1777) bei der Errichtung der ersten Göttinger Sternwarte. In: Lengyel, Zsolt K. (Hrsg.): Ungarn-Jahrbuch. Zeitschrift für interdisziplinäre Hungarologie 37, 2021. Regensburg: Friedrich Pustet 2022, S. 41–63.
- ↑ Der Maurer und Stukkateur Johann Caspar Heine
stammte aus Hirschbach bei Dresden und erhielt am 30.09.1735 in Göttingen das Bürgerrecht.
Er wohnte seit 1748 in der Gothmarstr. 523. Er scheint
1764 gestorben zu sein. Mayer war mit den Arbeiten von Heine sehr zufrieden.
- Wellenreuther, Hermann: Göttingen 1690-1755. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1988, S. 378, Tabelle IV, Eintrag 280; S. 455, Tabelle XIV, Eintrag 143.
- ↑ Albrecht von
Haller
(16.10.1708–12.12.1777) war von 1736 bis 1753 Professor für Anatomie und Botanik in Göttingen.
1751 wurde er zum Präsigenten der Göttinger Akademie der Wissenschaften gewählt.
- ↑ Der Hainberg ist ein östlich von Göttingen gelegener,
etwas über 300 m hoher Berg. Hier gab es einen Steinbruch, dessen Steine in Göttingen
zum Mauern verwendet wurden.
Der Maurermeister Heine hatte sich über die nur schwer passierbaren Wege zum Hainberg beklagt, vgl. das Schreiben Segners vom 02.07.1752.
