Peter, Andreas und Paul Wilhelm Inspruckner

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Taufpate von Andreas Inspruckner war der Schreib- und Rechenmeister Andreas Hofmann, über den bislang nichts weiteres bekannt ist. Andreas lernte bei seinem Vater Peter die Schreib- und Rechenkunst. Nach bestandener Prüfung wurde er Inspruckner 1756 zum Schreib- und Rechenmeister ernannt. Er starb im Juli 1785, damals wohnte er im Prechtelsgäßlein, der heutigen Martin-Treu-Straße. Seine Schule wurde bis mindestens 1794 von seiner Witwe weitergeführt.

Auch sein Bruder Paul Wilhem wurde Schreib- und Rechenmeister, doch ist von ihm nur sein Examen Rigorosvm überliefert.

Wirken:

1765 brachte Andreas Inspruckner in Nürnberg eine Anleitung zu der im Handel üblichen Rechenkunst. Dieses Buch war als Lehrbuch sehr beliebt und erlebte 1781, 1800 und 1822 (zum Teil vermehrte) Neuauflagen. Außerdem brachte er 1768 das Büchlein Nötiges Wissen eines Wechselrechners heraus.

Ausgewählte Werke:

Literatur:

Links:



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