Johann Kleemann

Rechenmeister in Altdorf und Hersbruck.

* 23.06.1664 in Hersbruck ; † 11.12.1717 in Altdorf

Lebenslauf:

Johann Kleemann besuchte die Schreib- und Rechenschule zu Hersbruck, lernte dann aber auch das Lateinische. Daraufhin wurde er von Johann David Vogel, Gegenschreiber des Unschlittamtes in Nürnberg, als Lehrling angenommen. Nachdem sein Vater aber frühzeitig starb, soll er die Stelle eines Adjunkten an der Hersbrucker Schreib- und Rechenschule angenommen haben. In den Taufregistern wird er aber immer als Mesner angesprochen. 1710 wurde Kleemann Schreib- und Rechenmeister in Altdorf. Hier starb er im Dezember 1717.

Wirken:

1715 erschien Kleemanns Großes Nürnbergisches Rechenbuch, das 1739 eine Neuauflage erlebte. Es scheint sich im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreut zu haben.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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