Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg: Inventar-Nr. MP 15988, Kapsel-Nr. 279

Johann Georg Mettel

Nürnberger Mechaniker und Sonnenuhrbauer aus dem 18. Jahrhundert.

* 08.11.1684 in Haunsheim ; † 04.08.1738 in Nürnberg (Beerdigung)

Lebenslauf:

Mettel stammt aus Dillingen, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Dillingen. 1703 zog er nach Giengen, wo er als Zinngießer ausgebildet wurde. Ab 1705 ist er in Nürnberg nachweisbar. Er starb 1738 in Nürnberg. Er wohnte im Pfannenhof, das ist das heutige Brunnengäßchen 14-16.

Wirken:

Von Johann Georg Mettel haben sich mehrere Ewige Kalender erhalten. Einer davon befindet sich mit Etui in der Kunstgewerbesammlung der Stadt Bielefeld. Ähnliche Kalender finden sich im Dresdener Kunstgewerbemuseum, im Museum in Gotha, im Bayerischen Nationalmuseum in München sowie im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Eine Silberplatte eines Ewigen Kalenders wohl aus der gleichen Werkstatt findet sich im Kunstgewerbemuseum SMPK in Berlin. In einer Pariser Sammlung findet sich auch eine waagrechte Sonnenuhr von ihm.

Literatur:

Links:



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