Peter Probst

Nürnberger Rechenmeister und Meistersinger.

* um 1510 oder 1515 in Nürnberg ; †3.8.1576 in Nürnberg (Beerdigung)

Lebenslauf:

Peter Probst hatte das Handwerk der Beutler (Hersteller von Beuteln) erlernt, betätigte sich aber auch als Rechenmeister. Ab November 1545 war er Kornschreiber im Heilig-Geist-Spital, wobei sich sein „Merkbuch“ aus dem Jahre 1565 über die Verwaltung des Spitals im Nürnberger Stadtarchiv erhalten hat. Bekannt wurde Probst als Meistersinger, 12 Meisterlieder sowie sechs Fastnachtspiele sind von ihm überliefert. Qualitätsmäßig blieb er dabei allerdings hinter Hans Sachs (1494-1576) zurück. 1572 verfasste er ein Rechenbüchlein, das um 1900 noch als Manuskript im Germanischen Nationalmuseum auffindbar war (Manuscr. 472 der Merkelschen Sammlung). Sein Sohn Johann (1544-?) wurde Theologe. Ab 1575 war er an der Sebalduskirche tätig, wurde jedoch 1584 wegen seines Lebenswandels entlassen.

Mitgliedschaften und Ehrungen:

1569 wurde Peter Probst Mitglied des Größeren Rates von Nürnberg.

Ausgewählte Werke:

Literatur:

Links:



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