Caspar Tratz (Trotz)

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Schon 1602/03 fiel Caspar Tratz dem Nürnberger Rat unangenehm auf, da er stattliche Kleider trug, die seinem Stand nicht gebührten. Er wurde daran erinnert, dass er nur ein „schlechter gemainer schreiber“ sei. Damals erkundigte man sich auch nach seiner Lebensführung. Er war sehr unbeliebt, über seine Überheblichkeit beschwerten sich selbst die eigenen Kollegen. 1622 hatte er erneut Ärger mit dem Rat, da er als Amtmann einen Schmalzvorrat über dem Preis verkaufte und den Gewinn in die eigene Tasche steckte. Anfang der 30er Jahre widersetzte er sich der Visitation durch die Vorgeher. 1633 wurde er aufgefordert, sich den Prüfungen zu unterziehen, andernfalls ihm das Schulhalten verboten würde. Er konnte aber eine Befreiung von den Prüfungen erreichen.

Literatur:



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