Daniel Zeller

Nürnberger Rechenmeister aus Augsburg.

* in Augsburg ; †ca. 1656 in Nürnberg

Lebenslauf:

Gegen den Widerstand anderer Rechenmeister wurde Daniel Zeller 1639 in die Stadt aufgenommen. Die anderen Rechenmeister versuchten, die persönliche Lebensführung Zellers anzugreifen. Erfolglos wurde er beschuldigt Mägde geschwängert und sein Weib und Kind verlassen zu haben. Der Grund für Zellers Wechsel nach Nürnberg scheint eine zerrüttete Ehe gewesen zu sein, der Ehefrau wurde nicht erlaubt, in die Stadt zu ziehen. 1655 wird eine seiner Mägde als Kindsmörderin verhaftet, doch ergab sich aus deren Anhörung nichts belastendes für Zeller. Im Folgenden Jahr ist er gestorben.

Wirken:

1642 brachte Zeller eine Wechsellehre heraus, die er dem Rat widmete, bei dem er gut angesehen war.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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