Samuel Christoph Bunzel

Verfasser von kaufmännischen Rechenbüchern.

* 14.09.1751 in Velden ; † 29.03.1817 in Nürnberg

Lebenslauf:

Sein Rechenbuch von 1789 widmete Bunzel dem Handelsmann Carl Forster (1737-1813), laut dem Vorbericht hat er 16 Jahre "bei der Handlung verlebet". Er scheint also schon als 12- oder 13-jähriger zu Forster in die Lehre gegeben worden zu sein. 1790 wird er bei der Taufe seine Sohnes noch als "Handlungsbedienter" angesprochen, ab 1793 dann als "Buchhalter". Er scheint sein Leben lang für die Volkamer-Forsterische Messinghandlung tätig gewesen zu sein.

Nach der Aufzeichnung im Taufbuch von St. Lorenz wurde Bunzel 1786 im Männereisen "copulirt". Vermutlich hat er die Dienstmagd Elisabeth Kopp geschwängert, doch findet sich kein passender Taufeintrag in den Nürnberger Taufbüchern. Möglicherweise gab es eine nicht verzeichnete Fehl- oder Todgeburt. Anna Elisabeth starb 1816 an Entkräftung, Bunzel selbst ein Jahr später an einer "Brustkrankheit", am 1. April wurde er auf dem Johannisfriedhof beerdigt. Bei ihrem Tod wohnten die Bunzels im Haus S 113 (Maxplatz 18).

Wirken:

Bunzel beschäftigte sich intensiv mit kaufmännischen Rechnungen, wozu er auch einige Bücher veröffentlichte. Er soll auch nach eigener Methode unterrichtet haben. 1807 brachte er das Nöthige Wissen eines Wechsel-Rechners von Andreas Insprucker (1733-1785) neu heraus.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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