Familie Jöppel

Nürnberger Rechenmeister

Lebenslauf:

Gegen Bezahlung von zwei Gulden Steuer wurde 1463 der Rechenmeister Michael Jöppel als Nürnberger Bürger aufgenommen. Er scheint auch im Bergbau engagiert gewesen zu sein. Er hatte 1487 Streit mit seinen Kollegen Ruprecht Kolberger (?-1505) und Ulrich Wagner (?- ca. 1490), doch ist nichts näheres bekannt. Von 1487 bis 1492 ist Jöppel mehrfach mit Buchbindearbeiten für die städtische Kanzlei beschäftigt. 1502 gestattete ihm der Rat zwei Jahre auswärts zu dienen ohne dabei sein Bürgerrecht in Nürnberg zu verlieren. 1516 erhielt er vom Rat einen Kramladen. Er war wohl zu alt, um noch als Lehrer tätig zu sein und verdiente sich nun seinen Lebensunterhalt mit der Krämerei. Sein bekanntester Schüler war Christoph Scheurl (1457-1519). Michael Jöppel ist vor 1621 gestorben.

Hans und Jobst Jöppel waren wahrscheinlich seine beiden Söhne, doch ist nicht vollständig geklärt, ob es sich wirklich um zwei verschiedene Personen handelt. Hans Jöppel besaß zusätzlich einen Kramladen, der ihm später zur Altersversorgung diente.

Literatur:



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