Das 1657 von Landeck überholte Männleinlaufen an der Frauenkirche. Martin Kraft (photo.martinkraft.com) Lizenz: CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Andreas Landeck

Nürnberger Stadtuhrmacher.

* 1589 bei Wertheim ; † 26.04.1663 in Nürnberg[1]

Lebenslauf:

Andreas Landeck ging drei Jahre lang bei dem Uhrmacher Hans Hagen in Worms in die Lehre. Dem folgte ein Aufenthalt bei Abraham Habrecht (1578-1650) in Straßburg und eine größere Reise durch Frankreich. Dabei schuf er in Nancy ein großes Viertelstundenwerk für eine Kirche. 1621 ließ er sich in Windsheim nieder, um 1627 wechselte er nach Rothenburg ob der Tauber. 1636 wurde er Stadtuhrmacher in Nürnberg. Hier starb er im April 1663. Damals wohnte er "auff dem Steig", also in der heutigen Jakobstraße.

Seine Sohn Johann Carl Landeck wurde ebenfalls Uhrmacher in Nürnberg.

Wirken:

Ohne Nachweis führt Zinner eine kupferne senkrechte Sonnenuhr von Landeck auf. Er spekuliert über weitere Landeck zuzuschreibende Geräte, hat aber keinen konkreten Beleg.

1657 führte er ein große Überholung des Männleinlaufens an der Frauenkirche aus.

Literatur:


Fußnoten

  1. Bestattungen St. Lorenz 1637-1667, S. 297.
  2. Trauungen Rothenburg, St. Jacob 1579-1625, unpaginiert.
  3. Bestattungen Rothenburg, St. Jacob 1617-1642, S. 133.
  4. Trauungen Rothenburg, St. Jacob 1626-1726, S. 26.
  5. Bestattungen Rothenburg, St. Jacob 1617-1642, S. 180.
  6. Trauungen Rothenburg, St. Jacob 1626-1726, S. 50.
  7. Bestattungen St. Lorenz 1637-1667, S. 4.
  8. Trauungen St. Lorenz 1609-1663, S. 41.
  9. "Fr. Susanna, deß Erß. und kunstrl. Andreas Landeck, groß Uhrmacher, auch Statt und Almoß Meister seel. hinterl. Wittib auf dem Steig neben Schwarzen Bock, ☽. 29. 8.ber [Oktober 1677]", Bestattungen St. Lorenz 1668-1702, S. 226.


Zurück zur alphabetischen Übersicht