Cornelius Lindner

Mathematikprofessor in Regensburg, dessen Werk zur Globenkunde in Nürnberg herauskam.

* 22.5.1694 in Regensburg ; †9.7.1740 in Regensburg

Lebenslauf:

Lindner hatte bis 1716 in Regensburg studiert, dann wechselte er nach Leipzig. 1718 schrieb er sich als Theologiestudent in Jena ein. 1720 wurde er Magister und kehrte wahrscheinlich nach Regensburg zurück, wo er 1730 Professor extraordinarius für Mathematik am dortigen Gymnasium Poeticum wurde. Er starb an seinem 9. Hochzeitstag am 9. Juli 1740 in Regensburg, am 12. Juli wurde er beerdigt. 1727 wohnte er in der Kramgasse, und damit in umittelbarer Nähe des Doms.

Wirken:

1726 erschien in Nürnberg Lindners Anleitung zum Gebrauch der Erd- und Himmelsgloben. Das Vorwort schloss er am 1. Mai 1726 in Regensburg ab, wobei er darin von einem Nürnberger Aufenthalt erzählt. Auch wird Doppelmayr als sein Lehrer genannt. Seine Schrift zur partiellen Mondfinsternis vom 11. Oktober 1726 kam in Regensburg heraus und war "auf den Regenspurgischen Meridian reduciret".

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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