Konrad und Tobias Littmann

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

1696 ist die Witwe des Rechenmeisters Tobias Littmann nachweisbar. Bei ihm könnte es sich um den Vater oder einen Bruder von Konrad Littmann handeln, der am 11. Mai 1661 als Rechenmeister zugelassen wurde. 1678 erwarb er ein Haus in der Beckschlagergasse in der Nähe des Laufer Turms. Der Kaufpreis betrug 1000 Gulden, wovon er 600 bar bezahlen konnte. Konrad Littmanns Ehe wurde 1685 geschieden. Bei seinem Tod 1707 scheint er einen bescheidenen Wohlstand gehabt zu haben. In seinem Todesjahr heiratete Georg Christoph Hoffmann die Tochter von Konrad Littmann und erbte darüber dessen Rechenschule. Er scheint aber bald verstorben zu sein. Wirtschaftlich ging es mit der Familie bergab, denn eine Tochter Katharina Barbara starb ca. 1727 in der „Elendgaß“ und wurde als „unbesungene Leiche“ beerdigt.

Literatur:



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