Porträt von Berthold Ulrich Hofmann aus der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin. Für Bildrechte bitte dem Link folgen.

Berthold Ulrich Hoffmann

Nürnberger Rechenmeister.

* 03.03.1663 in Nürnberg (Taufe) ; † 19.08.1751 in Nürnberg (Beerdigung)

Lebenslauf:

Berthold Ulrich Hoffmann ist der Sohn des Schreib- und Rechenmeisters Ulrich Hofmann. Nach dem Tod des Vaters führte zunächst seine Witwe Klara Magdalena die Schule weiter. Man wollte ihr die Lizenz entziehen, da der Verdacht bestand, dass sie zum reformierten statt zum lutherischen Glauben neigte. Doch wurde dann dem jüngsten Sohn Berthold Ulrich vorzeitig gestattet, seine Prüfung abzulegen, so dass er Ende 1683 die Schule übernehmen konnte. Auch erbte er nach dem Testament seines Vaters dessen Sammlungen sowie seine Bibliothek, die auf 300 Gulden geschätzt wurde. Er benutzte die hinterlassenen Aufgaben seines Vaters möglicherweise für die Neuauflage von dessen Arithmetica Practica, die 1721 mit neuen, nothwendigen und nuetzlichen Anhaengen vermehrt in Nürnberg erschien. Bereits 1694/95 hatte der Sohn eine Anweisung zur zierlichen Schreib-Kunst herausgebacht, die 1706 neu aufgelegt wurde.

Zwei Söhne von Berthold Ulrich Hoffmann wurden ebenfalls Rechenmeister, doch starben beide noch vor dem Vater. Einer davon war Georg Christoph Hoffmann, der 1707 die Tochter des Rechenmeisters Conrad Littmann heiratete. Seine Witwe heiratete 1712 den Schreib- und Rechenmeister Johann Jacob Fuchs (?-14.04.1722).

Mitgliedschaften und Ehrungen:

1707 wurde Berthold Ulrich Hoffmann Genannter des Größeren Rats der Stadt Nürnberg.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



Zurück zur alphabetischen Übersicht