Niklas Schmid

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Niklas Schmid war Gehilfe in der Rechenschule von Ulrich Hoffmann (1610-1682). Dessen Tochter konnte den Verführungskünsten des Gehilfen nicht widerstehen, was nicht ohne Folgen blieb. Der erbitterte Vater warf daraufhin Schmid hinaus und wollte seine Tochter lieber in Unehren sehen als sie zu verheiraten, gab schließlich aber nach 1655/56 fand die Hochzeit statt. Um diese Zeit muss Schmid auch sein Examen als Rechenmeister abgelegt haben und konnte eine eigene Schule führen. 1670 beschwerte er sich erfolglos über den Rechenmeister Michael Schwab, der ihm mit seiner Schule zu nahe gerückt war. Er war vermutlich auch der Nicklaus Schmitt, der 1681 in der Judengasse die „Nebenbehausung“ des „Huffeysenwirths“ kaufte und hier trotz des Einspruches des Rechenmeisters Johann Christoph Müller seine Schule abhalten durfte. 1696 wurde seine Schule am Zottenberg verzeichnet, das ist die heutige Martin-Treu-Straße, die in unmittelbarer Nähe zur Judengasse liegt.

Literatur:



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