Johann Graf (Graff) und Nachfahren

Nürnberger Schreib- und Rechenmeister.

Lebenslauf:

1647 erhielt der Rechenmeister Johann Graf kostenlos das Nürnberger Bürgerrecht. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den Johann Graf, der am 09.07.1672 als "Schulmeister auf dem Lorenzerplaz im Kürschners Hof" starb. Zwei seiner Söhne wurden ebenfalls Rechenmeister.

Der Sohn Johann Jacob wurde bei seiner Hochzeit in St. Lorenz am 02.06.1675 ebenfalls als Schreib- und Rechenmeister bezeichnet. Taufpate seines vierten Sohnes Nicolaus war 1659 im Übrigen der Schreib- und Rechenmeister Niklas Schmid. Bei seinem Tod wohnte er im "obern Wöhr".

1696 ist noch der Rechenmeister Johann Graf am Lorenzer Platz nachweisbar, der am 04.06.1700 starb. Von ihm wurde Peter Kolb (1675-1626) aufgenommen, als er 1694 nahezu mittellos in Nürnberg ankam.

Paul Friedrich Graf war der Sohn von Johann Graf, der bei seiner Heirat 1723 ebenfalls als Schreib- und Rechenmeister angesprochen wird. Bei seinem Tod wohnte er in der Weißgerbergasse.

Der Rechenmeister Johann Leonhard Graf ist nicht mit dieser Familie verwandt.

Literatur:



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