Johann Christoph (Rechenmeister) Müller

Nürnberger Schreib- und Rechenmeister.

Lebenslauf:

Johann Christoph Müller wohnte von 1681 bis mindestens 1696 beim Inneren Laufer Turm. 1681 beschwerte er sich erfolglos beim Nürnberger Rat, dass Niklas Schmid in der Judengasse ebenfalls eine Rechenschule aufmachte.

1705 beschwerte sich der Rechenmeister Michael Müller, dass seinem Sohn der Bezug eines für ihn gekauften Hauses nahe St. Lorenz verwehrt wurde, weil die Schulmeisterwitwe Barbara Graf in der Nähe wohnte. Seine Beschwerde wurde unter Hinweis auf die bestehende Ordnung abgewiesen. 1729 wurde er auf den Turm gesetzt, allerdings nach zwei Wochen wieder auf freien Fuß gesetzt. Er hatte einem Goldschlagerweib „vierzehn fingierte Obligationes“ ausgestellt, womit diese betrügerische Geschäfte machte. Bei Michael Müller könnte es sich um den Sohn des Johann Christoph Müller handeln. Freilich war auch damals der Name Müller weit verbreitet.

Literatur:



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