Niklas und Jörg Nöttelein

frühe Nürnberger Kartografen.

Lebenslauf:

Niklas Nöttelein war der Nachfolger des 1. Landpflegschreibers Hieronymus Rudolf. Wie sein Vorgänger schuf er manche Skizze von Landgebieten oder Bauvorhaben. Eine große Karte des Nürnberger Landgebietes, die er zusammen mit seinem Sohn erstellte, ging aber leider verloren. Im Nürnberger Staatsarchiv hat sich eine Darstellung des Pflegamts Heideck von 1544 sowie eine skizzenhafte Darstellung der Gegend um Velden von 1550 erhalten.

Jörg Nöttelein war ab 1546 Kantor am Gymnasium in Schulpforta westlich von Naumburg. 1549 wurde er Organist an der Nürnberger Lorenzkirche, 1565 bei St. Sebald. Daneben war er von 1552 bis 1554 als Kastner der Bamberger Domprobstei in Nürnberg tätig. Die folgende Mitarbeit beim Steinmetz Hans Pam endete nach einem Jahr im Streit. 1558 wurde er Verwalter beim Landungeldamt, erntete für seine Arbeit jedoch harsche Kritik. Auf der anderen Seiten war er als Kartograf in Diensten der Stadt Nürnberg hochgeschätzt. Er starb im Mai 1567 in Nürnberg. Eine seiner Töchter heiratete am 10. Juni 1583 den späteren Rechenmeister Michael Zinkgraf (?-1617).

Wirken:

Niklas Nöttelein war der Nachfolger des 1. Landpflegschreibers Hieronymus Rudolf. Wie sein Vorgänger schuf er manche Skizze von Landgebieten oder Bauvorhaben. Eine große Karte des Nürnberger Landgebietes, die er zusammen mit seinem Sohn erstellte, ging aber leider verloren. Im Nürnberger Staatsarchiv hat sich eine Darstellung des Pflegamts Heideck von 1544 sowie eine skizzenhafte Darstellung der Gegend um Velden von 1550 erhalten.

Jörg Nöttelein war ab 1546 Kantor am Gymnasium in Schulpforta westlich von Naumburg. 1549 wurde er Organist an der Nürnberger Lorenzkirche, 1565 bei St. Sebald. Daneben war er von 1552 bis 1554 als Kastner der Bamberger Domprobstei in Nürnberg tätig. Die folgende Mitarbeit beim Steinmetz Hans Pam endete nach einem Jahr im Streit. 1558 wurde er Verwalter beim Landungeldamt, erntete für seine Arbeit jedoch harsche Kritik. Auf der anderen Seiten war er als Kartograf in Diensten der Stadt Nürnberg hochgeschätzt. Er starb im Mai 1567 in Nürnberg. Eine seiner Töchter heiratete am 10. Juni 1583 den späteren Rechenmeister Michael Zinkgraf (?-1617).

Mitgliedschaften und Ehrungen:

Ein kleiner Weg in der Neulandsiedlung im südlichen Langwasser wurde 1963 nach Jörg Nöttelein benannt

Literatur:



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