Martin Praun

Nürnberger Rechenmeister.

†10.5.1619 in Nürnberg

Lebenslauf:

Martin Praun könnte der Sohn des Rechenmeisters Marx Praun (?-1608) gewesen sein. Er ist beim Tod der Ehefrau Margaretha 1574 Rechenmeister auf dem Laufer Platz. Im August 1585 stirbt die Tochter Helena, damals wohnte der Vater am Katharinengraben. 1594, beim Tod der zweiten Ehefrau wird er als Rechenmeister am Spitzenberg in der Nähe des Hübnertors bezeichnet. Bei seinem eigenen Tod 1619 wohnte er gegenüber dem Hornstadel. 1584 wanderte Martin Praun ins Loch, da er ein vielgesungenes Spottlied vom „närrischen Caspar“ hatte abschreiben lassen und sich auch sonsten „verdechtig erzaigt“ hatte.

Literatur:



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