Familie Schiener

Nürnberger Schreib- und Rechenmeister.

Lebenslauf:

Bei seinem Tod im März 1696 wohnte der Schreib- und Rechenmeister Johann Friedrich in der Breiten Gasse. In einer Verordnung von 1698 wird der Schulhalter Johann Georg Schiener in der breiten Gasse erwähnt. Wahrscheinlich kam es hier zu einer Namensverwechslung, denn Schieners Sohn Johann Georg wurde nicht Schreib- und Rechenmeister, sondern Musicus. Sehr wohl wurde aber der älteste Sohn Andreas Schreib- und Rechenmeister. Er hat ein halbes Jahr nach dem Tod des Vaters geheiratet und dürfte damit dessen Schule übernommen haben. Taufpate von dessen letztgeborenen Sohn war im Übrigen der Schreib- und Rechenmeister Johann Jacob Schmidt (07.02.1678- nach 1738).

Wirken:

Andreas Schiener brachte 1728 ein kaufmännisches Rechen-Büchlein mit einem algebraischen Anhang heraus, das viel gelobt worden sein soll. Dieses Büchlein scheint nicht überliefert zu sein, doch gab es 1764 und 1775 bis heute erhaltene Neuauflagen.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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