Christoph Weigel d. Ä.

Buchdrucker und Kunsthändler, Verleger und Kartograph in Nürnberg.

* 9.11.1654 in Marktredwitz ; †5.2.1725 in Nürnberg

Lebenslauf:

Nach einer Goldschmiedelehre in Hof arbeitete er an den mathematischen Instrumenten seines Onkels Erhard Weigel (1625-1699) in Jena. Parallel dazu besuchte er die Universität. Von 1673 bis 1681 hielt er sich in Augsburg auf, wo er eine Lehre als Kupferstecher machte und anschließend als Kupferstecher arbeitete. Es folgten Aufenthalte in Wien, Frankfurt a.M., Augsburg und Regensburg. Am 23. März 1698 erhielt er in Nürnberg das Bürgerrecht. Von 1698 bis 1724 wurde er als Kunstführer und Kupferstecher im Ämterbüchlein verzeichnet. Seit 1710 wohnte und arbeitete er in einem Haus am Kornmarkt.

Erhard Weigel aus Jena war sein Onkel, Johann Christoph Weigel (1661-1726) sein Bruder.

Wirken:

Weigel vertrieb Portraits, Trachten, Schreibmeisterbücher und Landkarten. Auch war er als Musikalienverleger tätig. 1698 erschien sein berühmtes Ständebuch.

Mitgliedschaften und Ehrungen:

Christoph Weigel wurde 1716 Genannter des Größeren Rats der Stadt Nürnberg. In Nürnberg wurde die Weigelstraße in Johannis nach ihm benannt, eine kleine Querstraße zwischen Frommannstraße und Burgschmietstraße.

Ausgewählte Werke:

Literatur:

Links:



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