Adolf Zunner und seine Söhne

Nürnberger Schreib- und Rechenmeister.

Lebenslauf:

Die Schule von Adolf Zunner befand sich 1696 im heute so nicht mehr existierenden Sterngäßlein, eine von der Engelhardsgasse abzweigende Sackgasse. Bei seinem Tod war er 82 Jahre alt und wohnte am Fischbach (Breite Gasse). Er brachte 1701 eine Kurze Anweißung zu Teutsch- und Lateinischen Schrifften heraus, sowie 1709 die Kunstrichtige Schreib-Art.

Er ließ auch seine beiden Söhne den Beruf des Schreib- und Rechenmeisters ergreifen. 1753 kommen die beiden Söhne des Rechenmeisters Georg Ludwig Zunner in Haft, werden aber bald wieder freigelassen. Deren Vater wurde 1763 als "unbesungene Leich" beerdigt, lebte als in großer Dürftigkeit. Er wohnte damals in der "Kothgaß", also in der heutigen Brunnengasse oder dem Heldengäßchen.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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