Leonhard August Wilhelm Marx

Gelernter Zinngießer und Mathematikprofessor an der Kreisgewerbeschule.

* 6.1.1813 in Nürnberg ; †6.4.1876 in Nürnberg

Lebenslauf:

Wie sein Vater lernte Leonhard Marx das Zinngießerhandwerk. Am 6. Januar 1831 wurde er Geselle. Später hat er jedoch Mathematik studiert. Im Februar 1848 wurde ihm für den erkrankten Lorenz Woeckel (1807-1849) die Stelle als Mathematiklehrer am Gymnasium provisorische übertragen. Wahrscheinlich blieb er hier bis zum November 1849, als Wilhelm Karl Fischer (1816-1860) die Stelle von Woeckel übernahm.

Wirken:

1841 gab Leonhard Marx Mundartgedichte seines Vaters heraus. Von 1856 publizierte er eine Geschichte der Stadt Nürnberg, die er auf dem Titelblatt als "Lehrer der Mathematik" signierte. Bezüglich der Mathematik sind von ihm lediglich kleinere Abhandlungen in den Jahresberichten von Schulen bekannt.

Mitgliedschaften und Ehrungen:

1840 wurde Marx Mitglied des Historischen Vereins, am 1. Juli 1874 wurde er in den Pegnesischen Blumenorden aufgenommen.

Ausgewählte Werke:

Literatur:

Links:



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