Theodor Schroeder

Mathematiklehrer aus Fürth, der vor allem durch seine Lehrbücher wirkte.

* 17.03.1837 in Fürth[1] ; † nach 1900

Lebenslauf:

Theodor Schroeder wurde 1837 in Fürth als Sohn eines Brillenfabrikanten geboren. Er durchlief das Gymnasium in Nürnberg und studierte später in München. Zunächst scheint er Lehrer für Geometrie und Physik an der Nürnberger Handelsschule gewesen zu sein. Im Oktober 1866 wurde er an die Gewerbeschule nach Fürth versetzt, nur eineinhalb Jahre später an das Gymnasium in Ansbach. In späteren Jahren scheint er Professor für Mathematik am Nürnberger Gymnasium gewesen zu sein.

Wirken:

Schroeder wirkte vor allem durch seine Lehrbücher. Dabei ist insbesondere seine vermehrte Neuauflage der Geometrie der Alten zu erwähnen, die ursprünglich von Lorenz Woeckel (1807-1849) herausgegeben worden war, nach dessen Tod von seinem Nachfolger Wilhelm Karl Fischer (1816-1860). Ab der sechsten Auflage war Schroeder zuständig, 1901 zeichnete er für die 14. Auflage verantwortlich, wobei er sich in der Vorrede als "Gymnasialprofessor A. D." bezeichnete.

Ausgewählte Werke:

Links:


Fußnoten

  1. "Theodor Friedrich, 8. Kd. 5. S., Konrad Schröder, Brillenfabrikant ev. R., Fürth 368 II, Katharina, geb. Balzter [...] siebenzehnter /17/ März 1837 Nachts ½10 Uhr, der 26te März", Taufen Führt-St. Michael 1833-1838, S. 524 (Scan 345), Nr. 94.


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