Coelestin (Taufnahme Georg Christoph) Steiglehner

Gebürtiger Nürnberger, der sich um die Astronomie und Meteorologie in Regensburg sehr verdient machte.

* 17.8.1738 in Sündersbühl bei Nürnberg ; †21.2.1819 Regensburg

Lebenslauf:

Steiglehner war ein gebürtiger Nürnberger, der 1759 im Kloster St. Emmeran in Regensburg das Gelübde ablegte. 1763 wurde er zum Priester geweiht. 1766 wurde er Professor für Physik und Mathematik an der Akademie in St. Emeran, 1781 Professor für Physik, Astronomie und Meteorologie in Ingolstadt. Ab 1791 war er der letzte Fürstabt von St. Emmeran. Er starb 1819 in Regensburg.

Wirken:

Auf Steiglehners Initiative hin wurde in St. Emmeran 1771 mit umfangreichen meteorologischen Beobachtungen begonnen, wobei anscheinend erst seit 1773 ein Thermometer verwendet wurde. Die begonnene Beobachtungsreihe wurde von Placidus Heinrich (1758 - 1825) und Ferdinand von Schmoeger (1792-1864) bis zum 31. Dezember 1827 täglich fortgeführt. Schmoeger stellte Lorenz Woeckel (1807-1849) meteorologische Daten zur Verfügung, die dieser benützte, um sie mit den Sonnenfleckenbeobachtungen von Johann Caspar Staudacher (1731-1799?) zu vergleichen.

Mitgliedschaften und Ehrungen:

1969 wurde in Nürnberg eine kleine Sackgasse quer zur Stadenstraße, die zum Krankenhauses Martha-Maria führt, nach ihm benannt.

Ausgewählte Werke:

Literatur:

Links:



Zurück zur alphabetischen Übersicht