Ferdinand Friedrich Waechtler

Globenhersteller aus Fürth.

* 04.04.1692 in Nürnberg[1] ; † 05.01.1762 in Fürth[2]

Lebenslauf:

Waechtler lernte von 1705 bis 1711 bei dem Goldschmied Siegmund Dockler (1667-1753) in Nürnberg und arbeitete dann in vielen verschiedenen Städten, darunter in Augsburg. 1720 ließ er sich in Fürth als Gold- und Silberschmied nieder. Er wohnte in der Bäumenstraße 20.

Wirken:

Von Waechtler stammen ein Erd- und ein Himmelsglobus mit einem Durchmesser von ca. 7 cm. Vorbild hierfür waren die Taschengloben von Johann Baptista Homann (1664-1724). Die Taschengloben befinden sich heute im Besitz des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg (HG 11327a,b). Waechtler war der Lehrmeister von Georg Moritz Lowitz (1722-1774).

Literatur:


Fußnoten

  1. "Christian Wachtler, Mousquetirer, Anna Maria, Ferdinand Friedrich - Baier, Hr. Obrist Curas Friedrich Baier S. filius. 4. [April 1792]" (Taufen St. Lorenz 1682-1696, S. 409, Nr. 2.
  2. "♂. d. 5. Janu. ist Tit. Hl. Ferdinand Friedrich Wächtler, weil. betitulter Herzogl. Sachsen-Weimarischer Hof Commisarius, auch Hochfürstl. Onolzbachl Silber- u. Galanterie Hof Arbeiter, allh. nach solenner Verlesung Sermon, begraben worden. alt. 69 Jahre 9 Mon. u. 4 Tage." (Bestattungen Fürth-St. Michael 1748-1766, S. 557, Nr. 2.
  3. "Eodem die [27. November 1740] wurde Maria Anna Hl. Fridrich Ferdinand Wächtlers, Gold- u. Silberarbeiter alhier, ux. nach gehaltenem Leichsermon und Abdankungen begraben, alt 41 Jahr. 10 Wochen, 1 Tag" (Bestattungen Fürth-St. Michael 1725-1747, S. 338, Nr. 422.
  4. "Eodem die [Dom. Esto mihi (der letzte Sonntag vor der Passionszeit)] Der WolEdle und Veste Herrn Johann[!] Ferdinand Wächtlern, Hochfürstl. Brandbl. Hofgalanterie Arbeiter, wie auch Hochfürstl. Weymarischer Hofcommisarius alhier ein Witwer, und die WolEdle, Viel Ehr, und Tugendreiche Jgfl. Eva Maria, des WolEdlen und Vesten Hl. Leonhard Simon Zieglers, Sr. Hochfürstl. Durchlaucht zu Brandenburg Onolzbach Oberland Zollbereuthers und Zolleinnehmers zu Ammerndorff ehelich erzeugte Tochter. Diese beede wurden copulirt ☽. d. 6. Febrl. [1741]" (Trauungen Fürth-St. Michael 1723-1747, S. 326, Nr. 17.


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