Hans und Sebald Winckler

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Der Rechenmeister Hans Winckler erwarb im August 1550 um zehn Gulden das Nürnberger Bürgerrecht. 1552 kaufte er ein Haus am alten Rossmarkt für 1290 Gulden. Später zog er aber in die Weißgerbergasse um, denn im Sebalder Totenbuch ist als „Rechenmeister in der Weissgerber gassen“ verzeichnet.

Beim Tod seiner ersten Ehefrau wurde Sebald Winckler 1587 als Rechenmeister in der Neuen Gasse bezeichnet. Er scheint dann zum Paniersplatz umgezogen zu sein, beim Tod der zweiten Ehefrau wurde hier sein Wohnort angegeben. S eine fünfzehnjährige Tochter landete 1615 wegen Diebstahls im Loch. Sie beschäftigte noch zahlreiche Male den Rat und wurde schließlich aus der Stadt gewiesen. Trotzdem wurde Winckler 1619 neben Sebastian Kurz (1576-1659), Johann Heer und Augustin Wildsau (?-1628) Visitator der deutschen Schulen in Nürnberg. 1622 scheint der Vater schwer erkrankt zu sein, so dass man seiner Tochter gestattete sich in Nürnberg aufzuhalten, um ihrem Vater beizustehen.

Literatur:



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