Andreas Albrecht

Ingenieur und Instrumentenbauer aus Nürnberg.

* 1586 in Nürnberg ; †1628 in Hamburg

Lebenslauf:

Von Andreas Albrecht kamen zwischen 1622 und 1625 drei mathematische Werke zur Architektur, zur Perspektive und zur Instrumentenkunde heraus. Bemerkenswert ist seine Beschreibung eines mechanischen Instruments von 1625: Zu dem Buch gehörte ein Lineal und ein Winkelmesser, auf dem Buchdeckel befindet sich ein Kompass, der innerhalb einer Kreisteilung drehbar ist. Das Buch ist so als Messtisch verwendbar. Die zugehörigen Geräte wurden von Michael Bumel (?-1648) angefertigt. Zu diesem Buch lieferte der Kompassmacher Hans Troschel d. J. (1599-1634) einen kurzen Beitrag. Albrecht selbst war aber sicherlich kein Kompassmacher, sondern hatte die Stelle eines Ingenieurs und Hauptmanns in Nürnberg inne. Damit war er neben Hans Carl (1587-1665) für die Befestigungsanlagen der Stadt wie auf dem Land zuständig. Vier Karten von ihm haben sich in den Beständen des Staatsarchivs Nürnberg erhalten: Zwei davon zeigen strittige Waldgebiete, die beiden anderen stellen die Pegnitz vom Hallertor bis zum Einfluss der Rednitz bei Fürth sowie einen Grundriss des Städtchen Veldens dar. Weitere Karten aus der Stadtbibliothek Nürnberg zeigen Skizzen von Flussläufen, die aus Überlegungen zum Hochwasserschutz heraus entstanden. Eine Karte von 1627 zeigt „Das Stättlein Veldten“, wie es am 16. Mai 1627 durch markgräfliche Truppen belagert wurde.

Ausgewählte Werke:

Karten

Literatur:

Links:



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