Kartusche der von Joh. Chr. Homann gestochenen Asienkarte.

Johann Christoph Homann

Inhaber der Homann’schen Landkartenoffizin.

* 22.08.1703 in Nürnberg[1] ; †21.11.1730 in Nürnberg[2]

Lebenslauf:

Johann Christoph Homann war der Sohn von Johann Baptista Homann, dem Gründers der Homann’schen Landkartenoffizin. Er studierte in Halle Medizin, hörte aber auch die philosophischen Vorlesungen von Christian Wolff (1679-1754). In Halle freundete er sich mit Johann Michael Franz (1700-1761) an. 1725 wurde er Doktor der Medizin. Anschließend ging er auf Studienreise. 1729 wurde er in Nürnberg ins Collegium Medicum aufgenommen. Johann Georg Ebersberger (1695-1760) war mit einer Schwester von Johann Baptista Homanns zweiter Frau verheiratet. Er arbeitete als Kupferstecher im Verlag mit. Nach dem Tod des Vaters leitete Ebersberger stellvertretend das Geschäft. Zurück in Nürnberg übernahm Johann Christoph Homann hochmotiviert die Geschäftsleitung, doch starb er bereits im folgenden Jahr. In seinem Testament hatte er festgelegt, dass sich künftig Ebersberger und sein Studienfreund Franz die Geschäftsleitung teilen sollten.

Literatur:

Links:


Fußnoten

  1. "Homann Johann Baptista Not. C. P. u. Kupferstecher, Susanna Felicitas, Johann Christoph, Höger Martin Höger Merc. Seel. Filius, 22. [August 1703]" (Taufen St. Lorenz 1693-1712, S. 300).
  2. "Der WolEdel Gestreng und Hochgel. Hl. Johann Christoph Homann, Medic. Doctor und beÿ hiesiger gemeiner Stadt Physicus ordin., des Erbar und Vesten Johann Baptista Homann kaÿserl. Geographi und unter dero köngl. Preußischen Societät der Wissenschaften Mitglieds S. N. ehelich-erzeugter Sohn am Kornmarkt. Dreyerleich [...] St. Rochus ♂. d. 28. Novembr. [1730]" (Bestattungen St. Lorenz 1703-1741, S. 379).


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