Johann Paul Röder

Pfarrer bei St. Leonhard und Verfasser von Mathematikbüchern.

* 17.11.1704 in Nürnberg ; †Februar 1766 in Nürnberg

Lebenslauf:

Röder besuchte ab 1713 das Egidiengymnasium, 1723 nahm er sein Studium in Altdorf auf, wo er auch Depositor war. Ab 1730 reiste er durch Mitteldeutschland. 1732 wurde Rektor-Adjunkt an der Sebalder Schule, im folgenden Jahr Konrektor. Von 1738 bis 1743 war er Direktor des Egidiengymnasiums. Am 22. September 1745 wurde er in Altdorf ordiniert, 1743 wurde er Diakon in Lauf, ab 1749 schließlich Pfarrer bei St. Leonhard in Nürnberg.

Wirken:

Röder hat zahlreiche, meist theologische Werke hinterlassen. Er hatte aber auch in Altdorf unter Johann Heinrich Müller (1671-1731) Mathematik studiert und bei Michael Kelsch (1693-1742) Philosophie gehört. Der letztere dürfte ihn auch mit der Wolffschen Philosophie bekannt gemacht haben. 1754 brachte Röder zwei Mathematikbücher in Nürnberg heraus, die als "Commentarius über Wolffen" bezeichnet wurden.

Ausgewählte Werke:

Literatur:



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