Hieronymus, Joseph und Paul Rosa

Nürnberger Rechenmeister im 16. Jahrhundert.

Lebenslauf:

Am 20. Dezember 1535 erhielt der „mathematicus“ Jeron Ross umsonst das Nürnberger Bürgerrecht. Neun Jahre später konnte er sich bereits ein Haus kaufen. 1551 griff er gemeinsam mit Hans Petz und Nicolaus Werner (1520-1570) Johann Neudörffer d.Ä. (1497-1563) mit öffentlichen Anschlägen an, doch verbat ihnen der Rat ihr Tun. 1558 schenkte ihm der Rat acht Gulden um dem kranken Mann eine Kur in einem Wildbad zu ermöglichen. Bei seiner Beerdigung 1562 wird er als Rechenmeister am Fischbach bezeichnet, das ist die heutige Karolinenstraße.

Joseph Rosa war wahrscheinlich sein Sohn. Anlässlich des Todes seiner ersten Ehefrau wird er 1562 als Rechenmeister unter den Hutern bezeichnet. 1610 hielt er Schule im Schießgraben.

1613 geriet der Rechenmeister Paul Rosa am Lorenzer Graben nächtens mit einem Betrunkenen zusammen, der ihn als „mäntleindieb“ und Betrüger beschimpfte. Rosa lief in seiner Angst davon.

Literatur:



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