Johann Trost

Nürnberger Kartograf.

* 02.11.1639 in Nürnberg (Taufe in St. Lorenz) ; † 02.07.1700 in Nürnberg

Lebenslauf:

Johann Trost lernte bei Johann Hauer (1586-1660) das Zeichnen und bei dem weitgereisten Mathematiker Georg Christian Gorck (um 1656-1687) die Grundlagen in Geometrie und Fortifikation. Von 1660 bis 1664 hielt er sich in Italien auf. 1672 nahm er am Krieg von Holland gegen Frankreich teil. Danach wurde er Almosenbaumeister in Nürnberg und führte darüber zahlreiche Bauten aus. Er baute die abgebrannte Barfüßlerkirche wieder auf, wozu er auch deren Grundriss zeichnete. Auch war er für den Wiederaufbau der abgebrannten Egidienkirche zuständig, eine Arbeit die nach seinem Tod sein Sohn vollendete. Nebenbei arbeitete er als Kartograf. 1674 zeichnete er die Gegend um Altdorf und 1697 auf Befehl des Rates den Grundriss des Lagers, das der Markgraf nahe Zirndorf errichtet hatte. Trost erstellte auch Pläne für den Wiederaufbau der Egidienkirche, die von seinem Sohn Gottlieb ausgeführt wurden.

Bei seinem Tod wurde der Sohn Gottlieb Trost sein Nachfolger als Baumeister im Almosenamt.

Literatur:



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