Briefwechsel Tobias Mayer
| Kurzinformation zum Brief | Zum Original |
| Autor | Michaelis, Johann David (1717-1791)[1] |
| Empfänger | Münchhausen, Gerlach Adolph von (1688-1770)[2] |
| Ort | Göttingen |
| Datum | 21. Februar 1762 |
| Signatur | Niedersächsisches Landesarchiv Hannover: Hann. 92, Nr. 1028, Bl. 52r |
| Transkription | Hans Gaab, Fürth |
Unterth. P. S.
Die Beylage an Herrn Best[3] habe ich offen gelaßen, und bitte unterthänigst, wenn Ewer Excellenz finden sollten, daß die Sache dem Ruhm und Aufnehmen unserer Universität wichtig ist, durch höchst dero Vorwort und Recommendation Herrn Best der bisher schon sehr viel gethan noch eifriger zu machen, und meiner Bitte das stärkere Gewicht zu geben. Bekommt der seel. Mayer die 20000 l. so hat unsre Universität eine so distinctive Ehr, daß man sie auswärtig für den Sitz der Mathesis halten wird.
Gött. d. 21. Febr
1762.
JD Michaelis
Fußnoten
- ↑ Johann David Michaelis (1717-1791) war Theologe und Orientalist an der Universität Göttingen. U.a. er entwarf für die dortige Akademie der Wissenschaften die Satzung und war einige Zeit Sekretär, dann Direktor dieser Einrichtung.
- ↑ Gerlach Adolph von Münchhausen (1688-1770) war Minister des Kurfürstentums Hannover. 1734 war er einer der Begründer der Georg-August-Universität in Göttingen. Ab 1753 war er als Kammerpräsident für das Ressort Finanzen zuständig.
- ↑ William Philip Best war Privatsekretär des englischen Königs Georg III. und als solcher für die hannoverschen Angelegenheiten zuständig. In seiner Lebensbeschreibung schrieb Michaelis zu ihm, dass der geheime Sekretär "damals mir unbekannt und nachher mein naher Verwandter" gewesen sei. Die beiden waren Vettern, worüber Michaelis der wichtigste Verbindungsmann von Mayer nach London geworden ist.
