Georg Arnold Bezzel

Nürnberger Rechenmeister.

Lebenslauf:

Georg Arnold Bezzel erhielt zunächst Privatunterricht durch seinen Vater. 1721 ging er zu dem Nürnberger Schreib- und Rechenmeister Christoph Düstau (1672-1722) in die Lehre. Nach dessen Tod setzte er bei dessen Sohn Gottlieb (1697-1733) die Lehre bis 1727 fort. Gottlieb Düstau war mit einer Schwester von Georg Arnold Bezzel verheiratet. 1733 konnte Bezzel seine eigene Schule eröffnen. Er fand darin so viel Anerkennung, dass er von den Administratoren der von Lazarus Haller gestifteten Armen Kinder Schule als Lehrer eingestellt wurde. 1756 soll er für die „christliche Schuljugend“ eine „Gedächtniß-Uebung“ herausgebracht haben, die drei Auflagen erlebte. 1770 kaufte er ein ehemaliges Wirtshaus in der Nähe der Jakobskirche für 1200 rheinische Gulden wobei er den Preis bar entrichten konnte. Sein Todesjahr ist nicht völlig geklärt, da er sich bei dem bei Schultheiß angegebenen Datum 1775 wahrscheinlich um eine Verwechslung mit dem Todesjahr seines Sohnes Christoph Gottfried handelt. Beide Söhne wurden Schreib- und Rechenmeister, wobei Christoph Gottfried auch an der Armenschule unterrichtete. Nach Schultheiß übernahm 1775 der Bruder Friedrich Bezzel die Schreib- und Rechenschule, wahrscheinlicher ist es aber, dass es sich dabei um einen Enkel handelt. Er ging am 27. November 1816 in Pension.

Literatur:



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