Georg Christoph Franz

Mitinhaber der Homannschen Landkartenoffizin.

* 28.9.1747 in Nürnberg ; †2.2.1823 in Nürnberg

Lebenslauf:

Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1769 wurde die Mutter Anna Felicitas Franz Mitinhaberin der Homann’schen Landkartenoffizin. Sie bezog ihren Sohn mit in die Geschäftsleitung ein, doch erst nach ihrem Tod im Jahr 1799 wurde er selbst Inhaber. 1805 übernahm er zusammen mit Georg Christoph Franz Fembo (1781-1848) die noch bestehende Kunsthandlung von Christoph Weigel d. Ä. (1654-1725). 1813 verkaufte Franz seinen Anteil an Fembo für 18.800 Gulden. Der Grund für den Verkauf war wahrscheinlich, dass er die Schulden seines Sohnes Johann Georg Franz (1775-1836) tilgen wollte, der sich mit seiner Globenproduktion völlig übernommen hatte. Georg Christoph Franz war damit einer der am längsten im Verlag beteiligten Inhaber. Zwar gewann er neue Mitarbeiter und verbesserte alte Karten aus dem Verlag wurden, doch konnte er sich nicht zu einem wirklichen Neuanfang durchringen.

Mitgliedschaften und Ehrungen:

Georg Christoph Franz wurde 1799 Mitglied des Größeren Rates der Stadt Nürnberg.

Literatur:



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